Qualifikation zur WUSV-WM und Universalsieger

 

Auszug aus den Durchführungsbestimmungen zur WUSV-Weltmeisterschaft

4.1 Prüfungsordnung und grundsätzliche Teilnahmevoraussetzungen

  • Es gilt die WUSV IGP 3 in der jeweils gültigen Fassung.
  • Die teilnehmenden Hunde müssen seit der letzten WUSV-WM eine IGP 3 – geführt vom gemeldeten Hundeführer – bestanden haben. Diese Prüfung ist bereits bei der Meldung nachzuweisen.
  • Diese Prüfung muss im Ergebnis mit mindestens 250 Punkten bestanden worden sein, wobei in jeder der drei Einzelabteilungen wiederum mindestens 80 Punkte erzielt werden müssen.
  • Jeder Hundeführer darf bei dieser Veranstaltung nur einen Hund führen.
  •  Jeder gemeldete Hund muss über eine WUSV-anerkannte Ahnentafel verfügen.
  • Mit der Meldung ist ein von einem Tierarzt ausgestelltes Sportbefähigungs­zeugnis (nicht alter als 3 Monate) mit zusenden. Für alle Teilnehmer ist die Vorlage eines umfassenden Sportbefähigungszeugnisses Pflicht. Dieses Zeugnis hat alle Aspekte der körperlichen Tauglichkeit des Hundes zu umfassen und ist von einem vom entsenden Verein hierzu beauftragten Tierarzt in englischer oder deutscher Sprache auszufertigen.
  • WUSV/SV-anerkannter HD/ED Befund: normal; fast normal; noch zugelassen (FCI: A;B;C resp. 0;1). Diese Bestimmung gilt nur für Hunde mit Geburtsdatum ab dem 1.1.2018.
  • Jede LAO kann maximal 5 Teams sowie ein Ersatzteam melden. Zusätzlich ist das Siegerteam des Vorjahres teilnahmeberechtigt. Es darf jedoch jeder Hundeführer nur mit einem Hund teilnehmen.
  • Der Vorstand der WUSV kann in Einzelfällen zusätzliche Startberechtigungen erteilen.

Für die Meldung zum WUSV-Universalsiegerwettbewerb gilt das Folgende:

Der Meldung müssen beigelegt werden:

  • Kopie der Ahnentafel mit eingetragenem HD/ED-Befund (normal, fast normal oder noch zugelassen, SV anerkannte Auswertung)
  • Leistungsheftkopie
  • Kopie der Schaubewertung mit mind. „gut“ im Alter von mind. 12 Monaten
  • Foto des Hundeführers
  • Foto der Mannschaftsführer
  • Als Nachweis der Staatsangehörigkeit muss eine Kopie des Reisepasses oder des Personalausweises beilgelegt werden.
  • Kopie der Hundehaftpflichtversicherung
  • Gesundheitszeugnis lt. Vorgaben der WUSV

Allgemeine Bestimmungen:

Es kann sich ein Hundeführer immer nur mit einem Hund für die WM qualifizieren.
 
Bei allen Ausscheidungen muss der Starter für seine SVÖ-Ortsgruppe angetreten sein!
 
Laut Beschluss der Bundesleitung vom November 2013 haben der Präsident, Vizepräsident, Bundesausbildungswart oder der jeweilige Mannschaftsführer ab 1.1.2014, bei ersichtlicher Erkrankung oder Verletzung eines qualifizierten Hundes für einen internationalen Bewerb, auch gegen die Einsicht des Hundeführers, aus tierschutzrelevanten Gründen das Recht, einen Tierarzt zu benennen und ein ärztliches Attest im Beisein einer der oben genannten Personen einzuholen! Die Kosten für den Tierarzt werden vom SVÖ getragen!
 
Die Nominierung in die jeweilige Mannschaft des SVÖ erfolgt prinzipiell nach Qualifikationsmodus.
 
Bei schwerwiegenden disziplinären Gründen hat die Bundesleitung des SVÖ jedoch die Möglichkeit, von einer Nominierung Abstand zu nehmen und gegebenenfalls den nächstgereihten der Qualifikation vorzuziehen.
 
Dieses Reglement kommt ab dem Jahr 2018 zur Anwendung (Herbstqualifikation) und ist bis auf Widerruf gültig.
 
Bei Fragen zum Qualifikationsmodus gibt der Bundesausbildungswart gerne Auskunft.